20. Friedensfestival

Inhaltsverzeichnis

Wirtschaft / Soziales
Das System vor dem Kollaps
Selbstdarstellung AufRecht e.V.
Werkstatt im Hinterhof
Hartz IV
Buchtipp ALG II Leitfaden

Atom / Endlager
Atomland NRW
Anti-Atom Infostand Iserlohn
Stadtwerke Ökostrom
Anti-Atom-Demo Berlin

Internationale Konflikte
Afghanistan Krieg
Afghanistan Demo Berlin
Bombodrom verhindern
Grüsse aus Kurdistan
Rüstungsexporte
Gaza-Freedom-March
Kriegsverbrecher Tony Blair

Festival
Rückblick
Mahnmalveranstaltung
Kinderland
Selbstdarstellung
Bilanz
Hinweise "Free Rice" / Campact / Schufa
Landesgartenschau Hemer

Gegen Rechts
Auschwitz
Glaubensfreiheit
Plenumscup
Nach dem Rechten schauen
Unerfreuliche Begegnung mit der Polizei
Aktion gegen NPD bei Ausstellung
Tierrechtler in Österreich kriminalisiert
Kleines Ferkel - Buchtipp
Hanna Poddig - Radikal Mutig
Interview mit Rudolf Mühland zum Thema Leiharbeit

Netzwerke
Facebook, Schüler VZ und Co.
Google

Dank an die Künstler
Bands

Wir meistern die Krise!

Allerorts wird beklagt, dass niemand mehr bereit wäre, etwas für Andere oder die Gemeinschaft zu tun. Das Friedensfestival ist das beste Beispiel, dass es gelebte Solidarität noch gibt. Dass wir jetzt ohne Unterbrechung die 20. Auflage dieses Festivals schaffen, hätte in den ersten Jahren niemand erwartet. Skeptisch beäugt wird das Fest sicher immer noch, aber es wird nicht mehr belächelt. Wir sind eine feste Größe in der politischen und kulturellen Landschaft der Region geworden.

Bands ohne Gage

Die Bereitschaft von Bands und anderen KünstlerInnen, auf die Gage zu verzichten, bleibt ungebrochen. Viele Bands fühlen sich durch das Votum des Publikums geehrt und kommen gerne wieder. Manche Bands mussten wegen einer Gebietsschutzklausel in ihren Verträgen absagen. Obwohl die MusikerInnen gern zu unserem „umsonst und draußen Festival“ gekommen wären, ist ihnen das nicht gestattet, weil sie schon für Konzerte mit Eintritt in der Region gebucht sind. PENNYWISE, die auch ganz viele Stimmen bekommen haben, konnten wir gar nicht fragen, denn die bekannte amerikanische Punkband hat nie bei uns gespielt. Ihre deutschen Namensvetter aus den Anfängen des Festes waren nicht aufzufinden. Wir werden in diesem Jubiläumsjahr ein attraktives Programm von Bands aus der Frühzeit und den letzten Jahren mit sehr verschiedenen Musikstilen bieten. DISTEMPER, die bekannte russische Ska-Band, ist von sich aus auf uns zugekommen, um unser Fest zu bereichern.

Politisches Engagement bleibt wichtig.

Der Krieg in Afghanistan wird härter, Pakistan unsicherer und Menschen in vielen Regionen der Welt getötet. Der Euro ist aktuell gefährdet, die Finanzmärkte nach der letzten Krise immer noch nicht reguliert. Hartz IV bleibt auch nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts unzumutbar. Leiharbeit und prekäre Arbeitsverhältnisse boomen. Die Laufzeiten der AKWs in Deutschland sollen erheblich verlängert werden. Für den Atommüll gibt es nach wie vor kein Endlager und die Asse läuft voll. Das Internet ist auch alles andere als sicher. Mit dieser Zeitung wollen wir wieder Denkanstöße bieten und zu Aktivitäten anregen.

Freiwillige HelferInnen

Die Neuauflage des Friedensfestivals war wieder nur deshalb möglich, weil uns freiwillige HelferInnen unentgeltlich unterstützen. Bitte behandle die Leute, die auf dem Fest arbeiten, nicht als Deine Dienstleister. Sei geduldig, wenn nicht alles sofort klappt. Beteilige Dich am Fest, indem Du hilfst, z.B. Flaschen zurück zu bringen und den Platz sauber zu halten. Achte darauf, dass es in Deiner Umgebung friedlich bleibt. Für spontane Hilfswillige haben wir immer sinnvolle Aufgaben zu vergeben. Frage einfach beim Kassenwagen, dann kannst Du sofort HelferIn werden. Wenn Du für das nächste Friedensfestival schon im Vorfeld aktiv werden möchtest, dann sprich uns direkt an oder trage Dich in die HelferInnenliste ein.

Viel Spaß beim 20. Friedensfestival
Päule