Auf Initiative der SPD wurde Anfang letzten Jahres eine Ausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung mit dem Titel "Demokratie stärken - Rechtsextremismus bekämpfen" nach Iserlohn geholt.
Im Foyer des Rathauses war diese Ausstellung aufgebaut, mit Sektempfang wurde sie eröffnet. Vornehmlich an junge Menschen gerichtet vermittelte sie interessante Informationen zum Thema Rechtsextremismus wie z.B. das rechtsextreme Weltbild, rechtsextreme Einstellungen und Verhalten, Wahlergebnisse, Ursachen für Rechtsextremismus, rechtsextreme Jugendszene usw.. Leider war die Ausstellung am Anfang der Schulferien, somit war die Zielgruppe nicht ganz so gut erreichbar.
Die NPD Märkischer Kreis fühlte sich bemüßigt, gegen diese Ausstellung zu protestieren, da sie ihrer Meinung nach Volksverdummung sei, obendrein vom Verfassungsschutz gesteuert und außerdem gegen die nationale Opposition gerichtet.
Das Friedensplenum wiederum nahm Stellung gegen die Mahnwache der NPD und veranstaltete eine bunte Aktion, um den Rechten Paroli zu bieten.
Später gesellten sich auch noch Vertreter der Jusos dazu, sogar aus Menden waren einige Gegendemonstranten gekommen. Auch kamen viele Leute vorbei, gesellten sich nur kurz zur Anti-Nazi-Demo, um anschließend weiterzugehen.
Jede Gegenstimme zählt...
Die heimische Presse berichtete positiv über diese Aktion.
Auf Initiative eines Friedensplenums-Mitstreiters fand übrigens eine Reunion des "Iserlohner Bündnisses gegen Rechts" statt.
Informationen über dieses Bündnis kann man bekommen beim