STIMMEN AUS DER TIEFE

ARBEIT MACHT FREI, aber wie, wenn man unter den Toren eines befreiten Konzentrationslagers steht. Es gibt viele davon, leider!
Massenverarsche für zu viele Menschen und das nur, weil sie anders als die Gesellschaft allgemein zu Hitlerzeiten waren!

Es flossen viele Tränen, Familien wurden zerrissen und viele wurden zu Dingen gezwungen, die sie bestimmt nicht tun wollten.
Dieser Aspekt machte mir Gänsehaut und verursachte mir Unbehagen.

Niemand ist vergessen

Es gibt genug Menschen,die keine Ahnung von diesem Thema haben oder dummerweise unter den Teppich kehren, was war.

Die Jugend von heute weiß sehr wenig, weil Fernsehen oder andere Dinge wichtiger sind. Das ist echt zum K... Allgemeinbildung ist aber viel wichtiger als der nächste Egoshooter oder Downloads aus dem Internet, Chat, oder, oder....

Die Deutschen zu verurteilen für das NAZI sein, obwohl man es nicht ist, aber von Tuten und Blasen keine Ahnung!
Dann hätte Hitler mit Obama für nichts einen Friedensnobelpreis bekommen können!
Man muss es aber gesehen haben.
ICH war da und zu der Zeit leider selber ein Scheiß NEONAZI!
Der Besuch in diesem Konzentrationtslager hat mir die Augen geöffnet!

Im Geschichtsunterricht bekommt man leider viel zu wenig darüber beigebracht.

Man kann sich natürlich auch andere befreite, gut erhaltene Konzentrationslager anschauen, aber Auschwitz ist das größte, da es noch ein Zusatzlager in Birkenau hat.
Dieses Massengrab ist widerlich!!!
Teilweise konnte man den Tod noch riechen.

Die erhaltenen und ausgestellten Tatsachen erregten in mir einen absoluten Brechreiz!

Brillen, Haare, Kleidung (wie Sträflinge, in schwarz-weiß-gestreift)
Teppiche aus den Haaren der Kontentrationslagerinsassen, in deren harter Handarbeit gewebt. Zähne wurden eingeschmolzen, zumindest die goldenen, und Schmuck auch.
Listen der SS und SA, Briefe und leere Zyklon B Dosen.
Das ist der erste Museumsteil.

Danach kommt der nächste Schocker, BRECHREIZ eins ging über in BRECHREIZ zwei!
Die Todeswand, wo man bei näherem Hinsehen kleine Blutsprenkel erkennen konnte.
Der Todesblock und auf dem Weg zum Todesblock, die übriggebliebene Galgenvorrichtung.
Der Todesblock roch nach Tod und den fiesesten Foltermethoden, die man sich je ansehen durfte.
40 x 90 Zentimeter kleine "Stehzellen", in denen teilweise 4-6 Menschen, egal ob Kind oder alt, ohne Toilette und Essen stehen durften bis sie elendig verreckten.
2 Zellen waren zwar größer, wo auch Platz zum stehen war (ca.2 x 4 Meter), aber auch darin wurden die Lagerinsassen wie Vieh eingepfercht.

Diese originalen Gitter stehen noch davor.
In einer der Zellen steht sogar ein Gedenkkranz, weil ein Pfarrer sich opferte.

Das Härteste ist die Ahnengalerie, ein kompletter Raum mit Bildern der Konzentrationslagerinsassen. Bilder der abemagerten und ausgehungerten Opfer, weinende Familien, die "selektiert" (ausortiert) wurden, weinende Angehörige, die Ihre Familien komplett verloren haben.
ECHT ERSCHRECKEND!

Wenn man dem Weg folgte, der schön bearbeitet wurde, kam man zum Krematorium. Die "Duschen" musste man leider durchqueren, um zu den Brennöfen zu gelangen.

Diese Duschen waren wie eine große Massendusche. (ca.9 x 9 Meter)
In der Decke sind die Löcher, wo das Zyklon-B durchkam, noch erhalten.
BRECH!
Die Brennöfen enthielten noch bei genauem Hinschauen ein wenig Asche. Die Trauernden bringen regelmäßig rote Trauerkerzen und Blumen dort hin zum Gedenken an die Hinterbliebenen.

Sabrina