Iserlohn, (Friedens-)Platz an der Bauernkirche
Es ist wieder soweit - das 20. Friedensfestival steht vor der Tür. Kaum zu glauben, aber wahr: Wieder verzichten alle Helfer/-innen, Vorbereiter/innen, Bands und Redner/innen auf eine Bezahlung, es gibt keine Sponsoren, die uns in unser Konzept hineinreden, und Geld von der Stadt gibt es ebenfalls nicht. Die einzige größere Einnahmequelle ist der Verkauf von Essen und Getränken - und das zu wirklich günstigen Preisen. Uns geht es eben nicht darum, um jeden Preis Kohle zu machen. Etwaige Überschüsse des Festivals kommen der Flüchtlingsarbeit und sozialen Projekten zu Gute.
Das Friedensfestival ist eben mehr als nur eine tolle Party: Es bezieht Stellung, es ermuntert dazu, den Kopf nicht in den Sand zu stecken angesichts der Probleme, die uns Einzeln oder als Gesellschaft bedrücken. Man kann etwas erreichen, aber das geht nur, wenn wir zusammenhalten und uns solidarisieren. So funktioniert das Festival, und so können wir noch viel mehr bewegen.
Unsere Bitte an euch: Feiert eine friedliche Party, seid tolerant gegenüber Musik und Meinungen, die ihr nicht mögt, seid geduldig, wenn die ehrenamtlichen Helfer hinter dem Bierstand mal wieder völlig im Stress sind, und schleppt bitte keinen Müll auf den Platz. Den müssen wir nämlich am Montag reinigen - inklusive eurer Zigarettenkippen.
Wenn ihr spontan helfen wollt: Packt mit an, wenn einem von uns die Puste ausgeht, helft beim nächtlichen Aufräumen oder meldet euch an der Kasse, wenn ihr bei der Festvorbereitung im nächsten Jahr mitmachen wollt - damit es auch im nächsten Jahr weitergeht...